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Aktuelles StadtverbandsInfo Bremerhaven Stadtverbandsinfoarchiv Brhv Archiv - Stadtverbandsinfo 06/09 Bündnis + LehrerInnenmangel | ||||||
| 06/09 Bündnis + LehrerInnenmangel | ||||||
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| Bremerhavener Bündnis - weitere Aktionen | ||||||||||||||||
![]() Einen Monat nach der Behandlung des Einwohnerantrags „Eine Schule für alle“ in der Stadtverordnetenversammlung hat das Bremerhavener Bündnis die für die zweite Jahreshälfte geplanten Maßnahmen abgestimmt. Unstrittig war, dass trotz der Ablehnung des Antrags durch die Koalitionsparteien und die FDP das bisherige Eintreten für ein längeres gemeinsames Lernen Wirkungen gezeigt hat: Das Thema „Eine Schule für alle“ ist öffentlich platziert – trotz der Verhinderungsstrategie der politisch Verantwortlichen in den letzten Monaten, eine Diskussion zur Schulentwicklungsplanung mit den Betroffenen überhaupt zuzulassen. Eine ausführliche Stellungnahme zur zweistündigen Diskussion in der Stadtverordnetenversammlung findet sich in der blz 6/09. Vor diesem Hintergrund entwickelte das Bündnis folgende Überlegungen:
Diese bislang verabredeten Aktivitäten zielen darauf ab, weiterhin Überzeugungsarbeit zu leisten und politischen Druck in die richtige Richtung zu entfalten. Unabhängig vom konkreten Anliegen, „Eine Schule für alle“ zu thematisieren, stellt sich nach Abschluss des Verfahrens generell die Frage, welchen Stellenwert eine Bürgerbeteiligung tatsächlich hat. 2 % der Einwohnerunterschriften sammeln zu müssen, bedeutet eine hohe Hürde, die eher ein Ausschluss- als ein Ermutigungskriterium sind. Ein „Bürgerhaushalt“ als direkte Steuerung bleibt bei diesem Verständnis von Partizipation eine Perspektive der Zukunft. | ||||||||||||||||
| LehrerInnenmangel | ||||||||||||||||
| Die Hälfte der Bremerhavener Lehrkräfte geht in den nächsten Jahren (in den Ruhestand) Anmerkungen zur Altersstatistik Eine Vorbemerkung zum Datenschutz: Wir erhalten vom Schulamt Tabellen, in denen zum jeweiligen Alter die Zahl der betreffenden Kollegen und Kolleginnen und auch die Zahl der Stellen, die von ihnen real eingenommen werden, angeführt sind. Somit können wir Schlüsse auf das Teilzeitverhalten durchführen, aber die Daten nicht einer konkreten Person zuordnen. Die Daten beziehen sich immer auf den gleichen Stichtag. Deshalb können wir auch vergleichen, ob in einem Jahrgang Kollegen dazugekommen oder weggegangen sind. Kollegen, die bereits in der passiven Phase ihrer Altersteilzeit sind, sind hier nicht aufgeführt. ![]() Im Diagramm sind die aktuellen Daten als schwarze Balken dargestellt. Z. B. heißt der schwarze Balken über der 50, dass am 21. Februar 2009 22 Personen 50 Jahre alt waren. Die grauen Balken legen das Jahr 2006 zugrunde und zeigen an, wie viele Kollegen und Kolleginnen dieses Alter im Jahr 2009 erreicht haben müssten, wenn seit 2006 niemand dazugekommen oder ausgeschieden wäre. So zeigt der graue Balken bei dem Lebensalter 50, dass es im Jahr 2006 22 Personen gab, die 47 waren und demnach jetzt 50 sein müssten. Die Einstellungen in den siebziger Jahren, mit denen man hoffte, der 1964 konstatierten Bildungskatastrophe begegnen zu können, sind im Diagramm immer noch als Wellenberg erkennbar. Bei angenommenen 40 Berufsjahren und ca. 1200 Lehrkräften in Bremerhaven sind durchschnittlich in jedem Jahrgang 30 Personen. Würde dieser Durchschnitt realisiert, dürfte nur die Hälfte der Kolleginnen und Kollegen älter als 45 sein, tatsächlich sind es zwei Drittel und die Hälfte ist 53 oder älter. Die Zusage, die ausscheidenden Kollegen und Kolleginnen durch Neueinstellungen zu ersetzen, ist im Vergleich 2006/2009 eingehalten worden: 2006 waren es 1188 Personen, die 1104 Stellen besetzten, 2009 1199 Personen, die 1103,6 Stellen besetzten. Nimmt man die Unterschiede der Balkenlängen als brauchbares Maß für Zu- und Abgänge, so stehen 173 Ausgeschiedenen 184 Zugänge gegenüber. Gemessen an der alten GEW-Forderung sind das etwa 100 Neueinstellungen zu wenig. Wer glaubt, mit Blick auf das Diagramm in den nächsten Jahren mit jeweils 20 bis 30 Neueinstellungen auszukommen, verkennt folgende wichtige Punkte:
Der GEW Stadtverbandsvorstand wünscht allen Kolleginnen und Kollegen eine entspannte und erholsame Ferienzeit. | ||||||||||||||||
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