| Ohne öffentliche Debatte will die Bildungsbehörde das Schulzentrum Graubündener Straße schließen. Stattdessen soll am Standort Ellener Feld eine neue Mammutschule entstehen. Dies scheint in der Bremer Bildungsbehörde intern längst beschlossene Sache zu sein. Die Motive werden nicht erläutert. | 
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| Prognose der Schülerzahlen in der Stadtgemeinde Bremen: Die behördliche Prognose zeigt, dass die SchülerInnenzahl zwar leicht zurückgehen wird, dass wir aber insgesamt im Jahre 2014 immer noch fast genau so viele SchülerInnen im Sekundarbereich I haben werden, wie vor 10 Jahren:
Vor diesem Hintergrund ist in den nächsten 10 Jahren in der Sekundarstufe I keine einzige Schulschließung legitimierbar.
Prognose der Schülerzahlen im Planbezirk Osterholz: Die Entwicklung in den letzten 10 Jahren ist in Osterholz in der Sekundarstufe I parallel zur gesamtstädtischen Entwicklung verlaufen:
- Schuljahr 1994/95: 25071
- Schuljahr 2004/05: 27894
- Schuljahr 2014/15: 24597
- Schuljahr 1994/95: 2581
- Schuljahr 2004/05: 2682
In einer neuen, von der Bildungsbehörde am 21.11. für den Planbezirk Osterholz vorgelegten Prognose soll die weitere Entwicklung nun in den nächsten Jahren ganz untypisch verlaufen:
Diese Prognose erscheint fragwürdig. Sie könnte politisch motiviert sein. Die GEW erwartet, dass die Behörde in der Bildungsdeputation und in der Öffentlichkeit begründet, warum sie im Stadtteil Osterholz mit einem so untypischen Schülerrückgang rechnet. Aber selbst bei Richtigkeit der Behördenprognose ließe sich über eine Zusammenlegung zweier Schulen frühestens im Jahre 2011/12 nachdenken. Dann gäbe es in Osterholz ca. 300 SchülerInnen weniger als 1994/95. Wer jetzt eine Schule schließt, programmiert eine chaotische Entwicklung.
Mit freundlichen Grüßen Jürgen Burger Landesvorstandssprecher
GEW Bremen, Löningstr. 35, 28195 Bremen Tel. (0421) 337640 , Fax 3376430, E-mail: , Internet: http://www.gew-bremen.de
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