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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuelles - Aktuelle Infos - Infoarchiv 2009 - 02.03.2009 Keine Abschiebung der Familie Genc!

02.03.2009 Keine Abschiebung der Familie Genc!

In Bremen findet im Mai 2009 der Kirchentag statt, gleichzeitig ereignet sich eine menschliche Katastrophe!
Seit 20 Jahren lebt die Familie Genc (Fachro) in Deutschland, davon 12 Jahre
in Bremen-Tenever. Als Flüchtlinge aus dem Libanon werden sie geduldet.

FRIST BIS 18. MÄRZ
Jetzt droht ihnen nach dem 18. März die Abschiebung, weil sie falsche Angaben
zu ihrer Staatsangehörigkeit gemacht haben sollen. Sie seien keine Libanesen, sondern Türken.
VOR DEM NICHTS
Familie Genc ist in Tenever sehr gut verankert:
Ihre 8 Kinder sind hier groß geworden, sie sind sich keiner Schuld bewusst. Eine
Abschiebung in die ihnen völlig unbekannte Türkei stellt sie vor das Nichts.
Die Familie ist hervorragend in Tenever integriert und genießt eine breite Unterstützung im Stadtteil.
Wir fordern deshalb:
Die Familie Genc muss bleiben!

 090213_Unterschriften_Genc.pdf
 Unterschriftenlisten
zum Downloaden

 090223_Genc_Flugblatt.pdf
 

 090314_Genc_Plakat_Solifest_mail.pdf
 

Seitenabschnitte:
Soli-Fest am 14. März
Unterstützung durch die GEW
Hintergrund:

Soli-Fest am 14. März



Unterstützung durch die GEW

Sehr geehrter Herr Senator Mäurer,

wir haben erfahren, dass die Familie Genc abgeschoben werden soll.
Familie Genc lebt seit 20 Jahren in Bremen, die Kinder sind hier geboren oder waren sehr jung als sie nach Bremen kamen. Sie würden in ein Land abgeschoben werden, das sie gar nicht kennen. Die Familie hat hier ihr soziales Umfeld und ist integriert.

Wir wollen hiermit unsere Bestürzung und unser Unverständnis zum Ausdruck bringen und fordern Sie auf die Abschiebung umgehend aufzuheben!

GEW Landesverband Bremen
Löningstr. 35, 28195 Bremen
T: 0421-33 76 431 / Fax: 0421-33 76 430
e-mail : info [at] gew-hb.de

GEW Stadtverband Bremerhaven
Hinrich-Schmalfeldt-Str. 31 b, 27576 Bremerhaven
T: 0471-94 13 540 / Fax 0471-94 13 542
e-mail bremerhaven [at] gew-hb.de
www.gew-hb.de

Hintergrund:

In dem Grenzgebiet zwischen Libanon, Syrien und der Türkei sind
arabische Volksstämme (Mhallami) je nach Gefahrenlage über Jahrhunderte hin- und hergewandert, so dass eine für sie selbst eindeutige Zuordnung zu einem Land nicht möglich war.
Die Familie Genc spricht nur arabisch und deutsch und sie sagt
selbst, dass sie nie in der Türkei gewesen sei.

Wir bitten Sie herzlich um Unterstützung der Familie in Form von Briefen an die Parteien, den Bürgermeister, den Senator für Inneres!
Es gibt ein Solidaritätskonto für die Anwaltskosten:
Interkulturelle Werkstatt Tenever e.V.
Konto Nr. 80 13 55 85
Sparkasse Bremen (BLZ 290 501 01)
Stichwort: Solidarität Genc

Weitere Informationen:
Interkulturelle Werkstatt Tenever e.V. (Michaela Dinkel),
Tel. 0421 – 4094642.

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