|
Aktuelles Aktuelle Infos Infoarchiv 2009 02.03.2009 Jetzt haben die Mitglieder das Wort... | ||||||
| 02.03.2009 Jetzt haben die Mitglieder das Wort... | ||||||
| Mitglieder können ihr Votum auf Versammlungen am 5. und 9. März abgeben | ||||||||||
| Der Tarifkonflikt mit den Ländern ist – fast – beendet. Die GEW hat sich entschlossen, ihre Mitglieder, die unmittelbar unter den Geltungsbereich des TvL fallen zu befragen, ob sie diesem Ergebnis zustimmen oder nicht. Die Bundestarifkommission und der Koordinierungsvorstand der GEW haben dem Tarifergebnis vorbehaltlich eines positiven Ausgangs der Mitgliederbefragung zugestimmt. Die Mitgliederbefragung ist keine belanglose Meinungsumfrage, sondern wird bei einer Ablehnung mit dem entsprechenden Votum auch Konsequenzen haben. Die Gewerkschaften haben dies in der Pressekonferenz nach der Paraphierung auf Nachfrage auch klargestellt. Bei einer Ablehnung wird die paraphierte Vereinbarung nicht unterschrieben und es kommt zu einer Verschärfung des Arbeitskampfes und zur Einleitung eines unbefristeten Erzwingungsstreiks. Mögliche Verhandlungen setzen dann jedoch nicht auf den bereits erzielten Ergebnissen auf, sondern starten neu.
|
| |||||||||
| Bitte kommt zu den Versammlungen, denn nur dort haben wir die Möglichkeit, das Ergebnis zu diskutieren und unsere Chancen auf einen langen und erfolgversprechenden Erzwingungsstreik auszuloten. Völlig klar ist: Die Arbeitgeber mussten einlenken, weil die Warnstreiks deutlich gemacht haben, dass sich die Länderbeschäftigten keine Nullrunden verordnen lassen. Die Warnstreiks wurden vor allem von der GEW getragen, Lehrer_innen, Beschäftigte im sozialpädagogischen Bereich sowie Hochschulangehörige und studentische Beschäftigte. Dennoch darf nicht verhehlt werden, dass sich die Verhandlungen äußerst schwierig gestalteten und das Ergebnis ein hart ausgehandelter Kompromiss ist. Die Bremer Kolleg_innen haben eine phantastische und sehr solidarische Streikwut entwickelt; aber das heißt auch: Wieviel Energie trauen wir uns zu, weitere Aktionen nachhaltig durchzuführen?
| ||||||||||
| Die GEW Verhandlungsführung ist überzeugt, dass sich das Ergebnis insgesamt sehen lassen kann. Es braucht nicht schön geredet zu werden und die Kröten müssen in aller Deutlichkeit benannt werden. Das heißt aber auch, dass wir alle in der Diskussion immer das Gesamtergebnis betrachten und nicht der Versuchung erliegen, nur alles Negative zu benennen. Wir müssen uns auf den Versammlungen austauschen und diskutieren! Also noch mal die eindringliche Bitte: kommt auf die Versammlungen und begreift die Briefwahl nur als Alternative, wenn ihr bei den vorgeschlagenen Terminen verhindert seid und keine Möglichkeit habt, bei der Geschäftstelle vorbeizukommen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme – bei der Abstimmung, wie auch auf den Versammlungen. Elke Baumann Bernd Winkelmann Christian Gloede-Noweck Landesvorstandsprecher der GEW Bremen | ||||||||||