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13.01.2004 Gewerkschaftstag 2004


"Bildung ist keine Ware!"

Bildung ist keine Ware!
Der heutige, einmal jährlich stattfindende Gewerkschaftstag der GEW Bremen wendet sich gegen den Plan des Senats, Teile des öffentlichen Bildungssystems zu privatisieren.

Berufschulen, Erwachsenenschule und Kindertagesheime, die von solchen Plänen betroffen sind, gehören in öffentliche Verantwortung. Die GEW bezweifelt die Verfassungsmäßigkeit einer GMBH im Schulbereich.
Unterstützung erhält die GEW dabei von der Gewerkschaft ver.di und dem Gesamtpersonalrat, als deren Vertreter Lutz Kokemüller und Edmund Mevissen am Gewerkschaftstag teilnahmen.

Zweiter Schwerpunkt der Beratungen war die Auseinandersetzung um das Schulgesetz. Die GEW fordert Senator Willi Lemke und die Abgeordneten der Bürgerschaft auf, das Gesetz nicht wie geplant am 25. Februar zu verabschieden. Mit dem Entwurf, der eine Auslese nach der 4. Klasse vorsieht, werden völlig falsche Konsequenzen aus PISA gezogen. Stattdessen muss ein neues Schulentwicklungskonzept vorgelegt werden, das den Empfehlungen des "Runden Tisches Bildung" Rechnung trägt.

Als Landesvorstandssprecher wurden Jürgen Burger (Bremen) und Bernd Winkelmann (Bremerhaven) wiedergewählt. Yasmina Wöbbekind wurde nach 11jähriger Zugehörigkeit zum Sprechergremium mit dem Dank der Organisation verabschiedet.

Gez. Jürgen Burger
Landesvorstandssprecher

Bildergalerie zum Gewerkschaftstag 2004

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