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02.11.2005 GesamtSchülerInnenVertretung fordert: Chancengleichheit für alle!

Wie am 31.10.2005 der Zeitung zu entnehmen, hat die PISA-Studie nun belegt, was schon lange bekannt ist. SchülerInnen aus ärmeren Verhältnissen schneiden in der Schule schlechter ab als SchülerInnen aus einem reichen Elternhaus.
Die GesamtschülerInnenvertretung (GSV) kritisiert dies stark. Jede/r sollte die gleiche Chance in der Schule bekommen. Dafür müsste jedoch das ganze Schulgesetz umgeschrieben und mehr Geld in die Bildung gesteckt werden.

„Es ist klar, dass SchülerInnen aus einem reichen Elternhaus bessere Chancen in der Schule haben, als SchüerInnen aus ärmeren Verhälnissen. Die Klassen sind mit bis zu 33 SchülerInnen voll gestopft und es wird viel zu wenig individuell gefördert. Wenn jemand Probleme in einem Fach hat, muss es/sie den Unterrichtsstoff privat erklärt bekommen kriegen. Ein/e SchülerIn aus einem reichen Elternhaus kann dann teuren Nachhilfeunterricht nehmen. Bei SchülerInnen mit ArbeiterInnen als Eltern oder MigrantInnenkinder können sich dies nicht leisten.“ Sagt Antje Grabenhorst, 16 Jahre und im GSV-Vorstand.

„Die Kritik muss jedoch viel früher anfangen!“ meint Lea Wagner, 14 Jahre und ebenfalls GSV-Vorstandsmitglied, ergänzend „’Chancen’ braucht mensch nur, wenn auch selektiert wird. Die Schule ist dazu da, um für den späteren Arbeitsmarkt vorzusortieren. Dies ist in der herrschenden Gesellschaft nötig. Die Selektion wird immer weiter verschärft. Z.B. mit den „neuen“ Schul(verwaltungs)gesetz“

Daher fordert die GSV: Integration statt Selektion!



Bei Fragen in der Redaktion wenden Sie sich bitte an:

Lea Wagner: 0152/02802025

Antje Grabenhorst: 0162/8297435

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