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Aktuelles Aktuelle Infos Infoarchiv 2010 06.11.2010 Gerecht geht anders! - Demo | 6. Nov... | ||||||
| 06.11.2010 Gerecht geht anders! - Demo | 6. November | Hannover | ||||||
| Aktionen im Herbst für menschenwürdige Arbeit und eine gerechte, soziale Gesellschaft! Druck machen für gerechte Politik - gegen soziale Kälte | ||||||||||||||||||
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Infos und Aufrufe | |||||||||||||||||
| Gerecht geht anders | ||||||||||||||||||
Analog zur Anhebung des Rentenalters soll auch in Bremen das Pensionsalter auf 67 Jahre angehoben werden! Die Rente mit 67 muss weg! – Die Pension mit 67 darf nicht kommen! Denn:
Wir brauchen:
| Am 27. Oktober gemeinsam mit anderen Gewerkschaften, Institutionen und Verbänden gegen Renten- und Pensionskürzung!![]() ![]() Infos und Aufrufe
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| Heißer Herbst | ||||||||||||||||||
„Spar“paket bedeutet sozialer Kahlschlag – und hilft nicht gegen neue Krisen! Massive Kürzungen bei Sozialleistungen, dem Elterngeld und öffentlicher Daseinsvorsorge sowie Aufgabe des Solidarprinzips im Gesundheitswesen – so sehen die Kürzungspläne der schwarzgelben Bundesregierung aus. Sie sollen im Herbst beschlossen werden. Dieses Streichpaket ist eine Provokation für alle Beschäftigten, Rentnerinnen und Rentner, Erwerbslose und für alle Menschen mit Sinn für Gerechtigkeit! Das Kürzungspaket wirkt in Bremen in Kombination mit der Schuldenbremse verschärft. Notwendige Investitionen bleiben aus. Stellenabbau und Rationalisierungen in den privaten und öffentlichen Betrieben und Verwaltungen gehen weiter. Die Arbeitsverdichtung wird bis zum Unerträglichen vorangetrieben. Gleichzeitig nehmen prekäre, das heißt unsichere Beschäftigungsverhältnisse zu. | Infos und Aufrufe - September
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| Hartz-IV-Regelsätze Die Hartz-IV-Regelsätze für Erwachsene und Kinder sind nicht am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet. Sie sichern nicht die gesellschaftliche Teilhabe und ermöglichen noch nicht einmal eine gesundeErnährung. Die Schwachen sollen zahlen Die Familien, die Arbeitslosen und die Hartz IV-Empfänger sollen die Hauptlasten der Krise tragen. Dabei sind gerade sie in besonderem Maße auf die solidarische Unterstützung der Gemeinschaft angewiesen. In Bremen ist jeder fünfte Mensch armutsgefährdet, wobei Alleinerziehende und ihre Kinder besonders betroffen sind. Unterfinanzierung öffentlicher Daseinsvorsorge Öffentliche Daseinsvorsorge wird durch die Kürzungspläne der Bundesregierung weiter eingeschränkt. Es kann damit die Funktion, den sozialen Zusammenhalt zu sichern, immer weniger erfüllt werden. Gute Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Privatisierung und Bildungsgebühren führen in eine bildungspolitische Sackgasse und verstärken die soziale Spaltung. Rente mit 67 Künftig sollen die Menschen in unserem Land erst mit 67 Jahren in Rente gehen dürfen. Wer kann so lange durchhalten? Alle, die früher in Rente gehen müssen, haben herbe Rentenabschläge zu verkraften. Leiharbeit Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter verdienen deutlich weniger als ihre fest angestellten Kolleginnen und Kollegen und haben keine dauerhaften Perspektiven. Durch Leiharbeit werden reguläre Stellen verdrängt, Druck auf das gesamte Lohnniveau ausgeübt und eine Spaltung der gesamten Belegschaften bewirkt. Mindestlohn Arm trotz Arbeit, das ist für viele Menschen bittere Wirklichkeit. Während die meisten europäischen Länder bereits gute Erfahrungen mit Mindestlöhnen machen, verzögert der Gesetzgeber in Deutschland Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Aufgabe des Solidarprinzips im Gesundheitswesen Schwarz-Gelb will das Solidarprinzip im Gesundheitswesen aushebeln. Dann bekommen zukünftig nur noch diejenigen eine vollwertige Gesundheitsversorgung, die sich das leisten können. „Aber gekürzt werden muss doch“ – oder? Die Rede davon, dass „kein Geld da ist“ verschweigt, dass Besserverdienende, Unternehmen, Konzerne und Banken seit Jahrzehnten immer weniger in die Staatskassen einzahlen. Wir haben nicht über unsere Verhältnisse gelebt. Die öffentlichen Haushalte wurden systematisch von oben geleert. Deutlichstes Beispiel: Das milliardenschwere Rettungspaket für die Banken. Die „Krise des Euro“ hat nichts zu tun mit der angeblichen Maßlosigkeit der Menschen in Griechenland, Portugal oder Spanien. Banken, Versicherungsfonds und Reiche haben die Krise mit ihren Spekulationen verursacht. Aber statt konsequenter Maßnahmen gegen die Ursachen und die Verursacher der Krise greift die Politik in die Taschen der Ärmsten und lässt Banken, Unternehmen und Fonds uns weiter in die nächste Krise wirtschaften, als wäre nichts passiert. Wir lassen uns nicht ausspielen gegen die Bevölkerungen anderer Länder – was dort durchgesetzt werden soll, kann auch uns blühen. Gerecht geht anders!
Deshalb:
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Nehmt teil an den Aktionen im Herbst für menschenwürdige Arbeit und eine gerechte, soziale Gesellschaft!
![]() . Ansprechperson: Christian Gloede für die GEW | tele 0174-9790755 | Vorstandssprecher | ||||||||||||||||||