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Pfad zur Seite:Startseite - Aktuelles - Pressemitteilungen - Archiv der Pressemitteilungen 2010 - 17.03.2010 GEW unterstützt Elternunmut

17.03.2010 GEW unterstützt Elternunmut

Die GEW fordert schon lange:
Priorität des Wohnortes bei der Aufnahme in die neue Schule



Die Beschwerden der Eltern, deren Kinder jetzt nach der Grundschule eine Oberschule in weiter Entfernung besuchen sollen, sind völlig berechtigt. Und das Ärgernis war absehbar: Bereits im Schulentwicklungsausschuss, der dem neuen Schulgesetz und der Aufnahmeverordnung voraus ging, hatte die GEW die Priorität des Wohnortes bei der Aufnahme in die 5. Klasse gefordert. Eine Einsortierung der Kinder nach Leistung sollte beim Übergang in die 5. Klasse nicht erfolgen.

Im Interesse durchgängiger Bildungsgänge von der 1. bis zur 10. Klasse sollte eine enge Verbin-dung zwischen den Grundschulen und den benachbarten Schulen der Sekundarstufe I hergestellt werden. Die Lehrkräfte an den Grundschulen könnten, anstatt gerichtsverwertbare Leistungsbeur-teilungen zu erstellen, ihre Arbeit mehr in die Zusammenarbeit und Beratung einbringen.
Die Bildungssenatorin hat diesen Vorschlag abgelehnt. Dies war Bestandteil ihrer Zugeständnisse an CDU und FDP, die seit jeher – in Anlehnung an die Ideologie eines freien Schulmarktes - die stadtweite Anwählbarkeit der Schulen der Sekundarstufe I gefordert hatten. In der Ampelkoalition und der Großen Koalition konnten sie ihr Vorhaben durchsetzen. Verwerfungen hat es seitdem immer wieder gegeben. CDU und FDP haben ihre Haltung in der aktuellen Debatte bestätigt und nehmen weite Schulwege für Fünftklässler billigend in Kauf.
Zum Unmut trägt noch das Losverfahren erschwerend bei, das von vielen betroffenen Eltern als undurchsichtig empfunden wird.
Für das Schuljahr 2010/2011 ist der Schaden kaum noch zu reparieren. Entscheidende Schluss-folgerung ist jetzt: Die Aufnahmeverordnung muss für das nächste Schuljahr entsprechend der Forderung der GEW geändert werden!

Kontakt:

LandesvorstandssprecherInnen
Elke Baumann
Christian Gloede-Noweck
Bernd Winkelmann

GEW Landesverband Bremen, Löningstr. 35, 28195 Bremen
tele 0421-33764-0, fax 0421-33764-30, email info (at) gew-hb.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Harry Eisenach,


LandesvorstandssprecherInnen
Elke Baumann
Christian Gloede-Noweck
Bernd Winkelmann

GEW Landesverband Bremen, Löningstr. 35, 28195 Bremen
tele 0421-33764-0, fax 0421-33764-30, email info (at) gew-hb.de

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