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GEW-Veranstaltung mit Dr. Andreas Schleicher


Am Montag, 16. Juni um 18:00 Uhr sprach Dr. Andreas Schleicher (OECD-PISA) im Konsul-Hackfeld-Haus auf Einladung der GEW Bremen zum Thema “Qualität und Chancengerechtigkeit- Herausforderungen an das deutsche Schulsystem”.
Herr Dr. Schleicher war ursprünglich als externer Experte des Fachausschusses Bildungsplanung bei der Senatorin vorgesehen, wurde aber aufgrund der Angriffe der CDU-Kultusminister nicht eingeladen.
Dieses Vorgehen hat die GEW bereits im Fachausschuss kritisiert und ihn nun selbst eingeladen.





Der Vortrag von Dr. Andreas Schleicher kann hier als Powerpoint-Datei heruntergeladen werden:

 2008-F-Bremen_(Schulreformen)_-_Rev_1.0.ppt
 

Der Vortrag steht in verkürzter Version ( - die Animationen der einzelnen Folien kommen dabei nicht zur Geltung - ) auch als pdf-Datei zur Verfügung:

 2008_F_Bremen_(Schulreformen)_Rev_1.0.pdf
 

Der Weser-Kurier berichtete am 18.06.2008:



Der Artikel als pdf-Datei:

 WESER_KURIER_online18_06_08.pdf
 

Presseerklärung "Eine Schule für alle!"




 PE_Eine_Schule_fuer_alle_11_06_08.pdf
 GEW-Presseerklärung zu "EINE SCHULE FÜR ALLE!"

GEW fordert eine gute Schule für alle Kinder und Jugendlichen
Der Bremer GEW-Landesvorstand hat in einem einstimmigen Beschluss seine Position „Eine Schule für alle“ ausführlich dargestellt: Die GEW tritt für ein gemeinsames Lernen aller Kinder und Jugendlichen bis zur 10. Klasse ein. Das von der CDU unterstützte 2-Säulen-Modell der Bildungssenatorin wird darauf hinaus laufen, dass die 2. Säule neben dem Gymnasium mittelfristig zur Restschule verkommt.

Die vollständige Presseerklärung im nebenstehenden download.

Unsere schulpolitischen Positionen

Einstimmiger Beschluss des GEW-Landesvorstands vom 03.06.08:

Dieses Faltblatt wurde an alle Schulen per Post versandt



Die GEW tritt für ein gemeinsames Lernen aller Kinder und Jugendlichen bis zur 10. Klasse ein. Das "2-Säulen-Modell" wird diesem Anspruch nicht gerecht. Es gibt keine sinnvolle Alternative zu einer „Schule für alle“ im Stadtteil, die in einer engen Verzahnung von Kindertagesstätten und Grundschulen ihren Anfang nimmt.
Die „Schule für alle“ als integriertes Stufenschulsystem schließt die bestehenden Gymnasien und Förderzentren von Beginn an ein. Die freie Wahl der Oberstufe mit Profilbildung bleibt zur Spezialisierung der Berufsvorbereitung oder zur Erlangung der Studienreife erhalten.
Damit Kinder nicht mehr in verschiedene Schulformen sortiert werden, ist das integrierte Gesamtsystem schnellstmöglich – beginnend in dieser Legislaturperiode –
ab Klasse 5 aufzubauen. Die Planungen sind sofort aufzunehmen und die notwendigen materiellen Voraussetzungen zu schaffen.
Eine erheblich höhere Mittel- und Personalausstattung benötigen die Schulen in sozialen Brennpunkten.
Zur Vorbereitung der erfolgreichen Umsetzung dieses integrierten Schulsystems wird die Unterrichtsverpflichtung ab sofort reduziert. Damit wird ausreichend Zeit für die
demokratische Schul- und Unterrichtsentwicklung und die notwendige Fortbildung zur Verfügung gestellt. Dieses wird durch Neueinstellungen gewährleistet.
Eine „Schule für alle“ als integriertes Stufenschulsystem benötigt in der Lehrerausbildung die Weiterentwicklung zu einer einheitlichen Ausbildung in gleichwertigen Lehrämtern.

 ESfA-Leporello_1.pdf
 Leporello zu "Eine Schule fäür alle!"

Auf einer Klausurtagung haben sich die Vorstände des Bremer GEW-Landesverbandes und der GEW-Stadtverbände Bremen und Bremerhaven am 24. Mai 2008 mit dem von der Bildungssenatorin vorgeschlagenen 2-Säulen-Modell auseinandergesetzt und dazu folgende Position formuliert:

Die GEW tritt für ein gemeinsames Lernen aller Kinder und Jugendlichen bis zur 10. Klasse ein. Das 2-Säulen-Modell wird diesem Anspruch nicht gerecht. Es gibt keine sinnvolle Alternative zu einer „Schule für alle“ im Stadtteil, die in einer engen Verzahnung von Kindertagesstätte und Grundschulen ihren Anfang nimmt.

Die „Schule für alle“ als integriertes Stufenschulsystem schließt die bestehenden Gymnasien und Förderzentren von Beginn an ein. Die freie Wahl der Oberstufe mit Profilbildung bleibt zur Spezialisierung der Berufsvorbereitung oder zur Erlangung der Studienreife erhalten.
Damit Kinder nicht mehr in verschiedene Schulformen sortiert werden, ist das integrierte Gesamtsystem schnellstmöglich – beginnend in dieser Legislaturperiode – ab Klasse 5 aufzubauen. Die Planungen sind sofort aufzunehmen und die notwendigen materiellen Voraussetzungen zu schaffen. Eine erheblich höhere Mittel- und Personalausstattung benötigen die Schulen in sozialen Brennpunkten.
Zur Vorbereitung der erfolgreichen Umsetzung dieses integrierten Schulsystems wird die Unterrichtsverpflichtung ab sofort reduziert. Damit wird ausreichend Zeit für die demokratische Schul- und Unterrichtsentwicklung und die verpflichtende Fortbildung zur Verfügung gestellt. Dieses wird durch Neueinstellungen gewährleistet.
Eine „Schule für alle“ als integriertes Stufenschulsystem benötigt in der Lehrerausbildung die Weiterentwicklung zu einer einheitlichen Ausbildung in gleichwertigen Lehrämtern.

Landesvorstandssprecher
Elke Baumann
Christian Gloede-Noweck
Bernd Winkelmann

GEW Landesverband Bremen, Löningstr. 35, 28195 Bremen
tele 0421-33764-0, fax 0421-33764-30, email E-Mail-Adresse

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