| von Martina Siemer Fachgruppe Sonderpädagogik | |
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| - Die UN, die Bundesregierung und auch die bremische Landesregierung fordern in unzähligen Beschlüssen die verstärkte Integration von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf in die allgemeinbildenden Schulen.
- Beide bremische Regierungsparteien haben in ihren Regierungsprogrammen die gemeinsame Beschulung von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen zugesagt.
- Die Erziehungswissenschaftler sind sich einig. „Es gibt nicht eine einzige seriöse, wissenschaftliche Untersuchung, die eine höhere Lernwirksamkeit der Förderschule belegt. …Wenn es nach Wissenschaft ginge, müsste die Förderschule von heute auf morgen geschlossen werden." (Professor Wocken am 24.04.2008 in der Sendung Monitor)
- Die Elternvertreter, bundesweit und vor allem auch in Bremen, fordern immer vehementer die gemeinsame Beschulung aller Kinder und Jugendlicher.
- Die GEW spricht sich seit den 70er Jahren für mehr Gemeinsamkeit im Bildungswesen und für eine integrierende Schule aus
Die Bremer Landesregierung hat zurzeit Chancen, die gemeinsame Beschulung aller Kinder und Jugendlicher voranzubringen. Die Ernsthaftigkeit der Umstrukturierung des Schulsystems in Richtung „eine Schule für alle“ muss sich an der Frage der konsequenten Beendigung von Aussonderungen messen lassen.
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