| Michael Klagge | |
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| Der „Schwerpunkt Musik“ an der GSM ist in den letzten 10 Jahren durch das große Interesse der Schüler am musizieren und den Spaß der Musiklehrer dieses Interesse zu begleiten entstanden. Den Raum dafür bot das Wahlpflicht II Band. In dem Band gibt es vier Projektangebote unterschiedlichen Inhaltes (z.B.: Kunst, Sport, Theater, Computer, Musik) für die drei Klassen eines Jahrgangs für die Dauer von 2 Jahren. Aufgrund der hohen Anwahlen durch Schüler und Schülerinnen gibt es inzwischen in jedem Jahrgang von 7-10 einen 3-stündigen WP II Musikkurs. Auch die Theaterkurse werden intensiv angewählt. Es gibt verschiedene jahrgangsübergreifende Band- und Chor AGs, die „Offene Musikwerkstatt“ und der Musical Chor in Kooperation mit dem tanzwerk Bremen waren Angebote im Rahmen des SBF Projektes „Open It“, das drei Jahre lang an der GSM lief und an dem Theater, Kunst, Musik, und Akrobatik beteiligt waren). Erfolgreiche Präsentationen bei den „NORDDEUTSCHEN GESAMTSCHULTAGEN“, bei „KIDS IN CONCERT“(Breminale), beim „KULTURSCHOCK“ im Bürgerhaus Weserterrassen, der WESERLUST, dem BROMMYPLATZFEST bei „RESPONSE“, der NACHT DER JUGEND, bei JUGEND MACHT EUROPA, der Aufführung des Musicals „OHNE DIETER“ mit der Oberstufe des Rübekamps im Schlachthof und schulischen Veranstaltungen wie GSM IN CONCERT sowie wiederholte Einladungen zum „SCHULROCKFESTIVAL“ und die Einladung zum bundesweiten Treffen „SCHULEN MUSIZIEREN“ waren Ergebnisse dieser Arbeit. Seitdem im Jahre 2003 dem Antrag der GSM auf Bildung eines Musikprofils entsprochen wurde, bekommen die Schüler der GSM 12 Stunden Instrumentalunterricht (finanziert aus Pisamitteln - unterrichtet wird in Kleingruppen: Gitarre, Bass, Schlagzeug, Saxophon, Gesang, Band). Der Musikbereich besteht aus zwei großen und vier kleineren Räumen. Zur Verfügung stehen vier Schlagzeuge, vier Gesangsanlagen, fünf Bässe, fünf E-Gitarren, zwei Klaviere bzw. sechs Keyboards und zwölf Computer stehen. Ein Musikunterricht, der den Interessen der Schüler am praktischen Tun Rechnung trägt ist aufgrund dieser Raum- und Ausstattungssituation möglich. Die Räume sind auch in den Pausen geöffnet und werden intensiv genutzt und es gibt Pausenangebote von älteren Schülern für die Bands des 5.Jahrgangs. Ebenfalls in diesen Räumen, befindet sich seit drei Jahren ein Tonstudio, das mit Mitteln der GEWOBA, der SWB, des Fördervereins der GSM, des Beirats Mitte/Östliche Vorstadt, mit Geldern aus Gagen für Schülerauftritte und nicht zuletzt durch ungezählte Stunden und Wochenendeinsätze des Musiklehrers eingerichtet wurde. Unter www.gsm-bremen.de findet man die veröffentlichten DVDs und CDs der letzten Jahre sowie Filme von Konzerten und Musikaufnahmen. Für eine kontinuierliche Öffnung des Studios, das dann auch anderen Musikgruppen des Stadtteils für Aufnahmen zur Verfügung stehen könnte, wären Mittel nötig (aber daran ist natürlich bei der momentanen Reduzierung von Unterricht auf die Basisversorgung gar nicht zu denken). Des Weiteren ist im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen eine große Bühne in unserer Mehrzweckhalle entstanden, die Präsentationen und Konzerte unter nahezu professionellen Bedingungen (was Licht- und Tonanlage betrifft) ermöglicht.
Bleibt nur zu hoffen, dass dieser mit viel Engagement und Leidenschaft von Schülern und Lehrern aufgebaute Bereich an unserer Schule nicht auch noch dem Kürzungswahn unserer verantwortlichen Politiker zum Opfer fällt.
Michael Klagge
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