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Aktuelles Pressemitteilungen Archiv der Pressemitteilungen 2012 18.07.2012 Brief an den Senatspräsidenten | ||||||
| 18.07.2012 Brief an den Senatspräsidenten | ||||||
| Unterschriftensammlung unter einen Brief an Jens Böhrnsen | ![]() | |||||||||
| Brief an den Präsidenten des Senats | ||||||||||
| An den Präsidenten des Senats Bürgermeister Jens Böhrnsen Sehr geehrter Herr Böhrnsen, kurz vor Ende des Schuljahres haben wir - Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler - erfahren, dass zum zweiten Mal hintereinander der Unterrichtsbedarf der Schulen nicht gedeckt werden kann, weil die notwendigen Haushaltsmittel nicht zur Verfügung gestellt werden. Ihre Regierung hat immer wieder betont, dass die Bildungschancen der jungen Generation höchste Priorität haben. Ihre gegenwärtige Haushalts- und Bildungspolitik wird diesem Anspruch nicht gerecht. Vielmehr sehen wir die Bildungschancen gefährdet. Als Präsident des Senats stehen Sie für die Gesamtpolitik der Landesregierung. Wir fordern Sie daher auf dafür Sorge zu tragen, dass das gegenwärtige Chaos von Reformversprechungen und Haushaltskürzungen beendet wird. Sorgen Sie für eine ausreichend Finanzierung der Bildung! Mit freundlichen Grüßen Name Schule Unterschrift |
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| GEW übergibt 3.000 Unterschriften an den Bremer Senat für eine ausreichende Finanzierung der Bildung Der Landesvorstand der GEW Bremen hat heute Vormittag dem Präsidenten des Senats Jens Böhrnsen im Beisein der Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper einen offenen Brief mit 3.000 Unterschriften von PädagogogInnen, Eltern und SchülerInnen übergeben. Die Unterschriftenaktion läuft weiter. Darin heißt es: „Ihre Regierung hat immer wieder betont, dass die Bildungschancen der jungen Generation höchste Priorität haben. Ihre gegenwärtige Haushalts- und Bildungspolitik wird diesem Anspruch nicht gerecht. Vielmehr sehen wir die Bildungschancen gefährdet. Als Präsident des Senats stehen Sie für die Gesamtpolitik der Landesregierung. Wir fordern Sie daher auf, dafür Sorge zu tragen, dass das gegenwärtige Chaos von Reformversprechungen und Haushaltskürzungen beendet wird. Sorgen Sie für eine ausreichende Finanzierung der Bildung!“ Jens Böhrnsen hat Gesprächsbereitschaft signalisiert und versprochen, dass sich der Senat der Sache annimmt, auch um ähnliche Probleme im Lande Bremen in kommenden Schuljahren zu vermeiden. „Es ist gut, dass die Probleme auf Landesebene angepackt werden sollen“, so GEW-Landesvorstandssprecher Bernd Winkelmann. „Wir erwarten allerdings, dass bereits zum Schuljahresbeginn etwas passiert und die Schulen nicht mit dem Chaos allein gelassen werden“, so die Vorsitzende des Personalrats Schulen, Petra Lichtenberg (GEW). Zurzeit befinden sich alle Schulen in der Vorbereitung des kommenden Schuljahres. Dabei ist deutlich, dass flächendeckend Stunden fehlen. Die Bildungssenatorin spricht selbst von einem Fehlbedarf von 63 Stellen, die im Haushalt nicht abgedeckt sind und über die ihr zugebilligten 110 zusätzlichen Lehrerstellen hinausgehen. Die wirklichen Unterrichtslücken sind größer, denn andere aufgaben werden unzureichend abgebildet. Insgesamt bleibt eine Unterversorgung aller Schulen. „Die mangelnde Finanzierung und die chaotische Planung stellen einen geregelten Schuljahresstart in Frage“, so GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede. Zur Abdeckung großer Lücken ist eine Versetzungswelle geplant. Diese wird aufgrund der Kurzfristigkeit der Behördenplanungen nicht vollständig umsetzbar sein und reißt eher neue Lücken. Für viele der betroffenen Lehrkräfte und die beteiligten Schulen sind diese Versetzungen aufgrund der Kurzfristigkeit eine Zumutung. Angesichts der derzeitigen chaotischen Planungssituation erwartet die GEW die Einstellung aller benötigten Lehrkräfte und nach einer Zeit der fehlenden Information die für alle transparente Darstellung der Situation. Die GEW fordert von Jens Böhrnsen und dem gesamten Senat:
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