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Aktuelles Aktuelle Infos Infoarchiv 2007 17.12.2007 Beamtenprotest - Petition | ||||||
| 17.12.2007 Beamtenprotest - Petition | ||||||
| 2,9% Besoldungserhöhung zum 1. Januar 2008 und Wiedereinführung bzw. Erhöhung des Weihnachtsgeldes für alle Beamtinnen und Beamte im Lande Bremen... | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liebe Kollegin, lieber Kollege, nebenstehend (und hier!) findest du als pdf eine Petitionsvorlage der Gewerkschaften zur Besoldungserhöhung für die Beamtinnen und Beamten. Nach mehreren Protestaktionen der Beschäftigten haben GdP, verdi und GEW jetzt eine Petition initiiert. Sie soll dazu beitragen - nach rund 15% Reallohnverlust in den vergangenen Jahren - die Besoldungserhöhung von 2,9% zum Jahresbeginn (statt Oktober 2009) durchzusetzen. Bitte unterstütze diese Aktion aktiv. Die Petition kann von jeder/jedem unterschrieben werden - also nicht nur von Beamtinnen und Beamten oder Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, sondern auch von Freunden, Familienangehörigen, Bekannten; selbst ein Wohnsitz in Bremen ist keine Voraussetzung. Die unterschriebene Petition sollte bis zum 08.01. 2008 an eine der folgenden Adressen gesendet werden; dort werden sie gesammelt und am 15.01. 2008 dem Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft übergeben. GEW Bremen Löningstr. 35 28195 Bremen Fax 0421/3376430 DGB Bremen Bahnhofsvorplatz 22-28 28195 Bremen Fax 0421/3357660 Für den 14. Januar 2008 ist ein Infostand von GdP, verdi und GEW in der Innenstadt geplant, wo noch weitere Unterschriften für die Petition gesammelt werden sollen. Besonders für den Zeitraum von 10 bis 15 Uhr brauchen wir noch Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind, dort unsere Position zu vertreten. Falls du in dem genannten Zeitraum für eine oder zwei Stunden Zeit hast, melde dich doch bitte schnellstmöglich in der GEW-Geschäftsstelle. Mit kollegialen Grüßen Elke Baumann Christian Gloede-Noweck Bernd Winkelmann (LandesvorstandsprecherInnen) |
Mehr Infos... Die Vergütung der Mehrarbeit nach der Mehrarbeits- vergütungsverordnung bei teilzeitbeschäftigten Beamten verstößt gegen den europäischen Grundsatz der Entgeltgleichheit .
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| Tarifrunde 2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Im Januar 2008 beginnt die Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. Die Bildungsgewerkschaft GEW streitet vor allem um höhere Einkommen und um die Verhinderung einer Arbeitszeiterhöhung. Bis zur Einigung über ein neues Eingruppierungsrecht fordert die GEW die Wiedereinführung der Aufstiege und Vergütungsgruppenzulagen, so Landesvorstandssprecher Christian Gloede-Noweck. Die Forderung der Arbeitgeber nach einer Arbeitszeitverlängerung konterkariere sowohl die Arbeitsmarktsituation als auch insbesondere die Belastung der KollegInnen in den Bildungseinrichtungen. Mit ihrer niedrigen Eingruppierung ohne Aufstiegsmöglichkeiten sind insbesondere neueingestellte Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst deutlich schlechter gestellt. Daher gilt es, in der bevorstehenden Tarifrunde ein Eingruppierungsrecht durchzusetzen, dass ErzieherInnen und anderen Beschäftigten einen fairen Lohn sichert. „Wertschätzung von Arbeit muss endlich wieder auf dem Lohnstreifen sichtbar werden“, so Gloede-Noweck. Nur gut bezahlte Profis für Bildung und Erziehung könnten den Karren aus dem Dreck ziehen. „Wir brauchen keinen gesellschaftlichen Diskurs über Managergehälter, sondern einen über den Wert von Erziehung und Bildung!“ Nach der letzten Lohnerhöhung 2003 gab es nur Einmalzahlungen, die nicht einmal den Reallohn sichern konnten. Arbeitsverdichtung, Arbeitszeitverlängerung und Personalabbau hätten, flankiert von Billiglohnjobs und Ausgliederungen die Betriebe radikal verändert, so die Bildungsgewerkschaft. Dies gelte auch für Bildungseinrichtungen. Daher startete die GEW am 14.12. 2007 in Bremen eine Aktion mit Großflächenplakaten unter dem Motto: „Bildung ist MehrWert!“ Weitere Infos... Elke Baumann Christian Gloede-Noweck Bernd Winkelmann (LandesvorstandssprecherInnen) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||