| | 
|
|  |
| Mit Entsetzen reagierte der AStA der Uni Bremen auf eine Informationsveranstaltung des Rektorats zur Zukunft der Universität am 11.1. “Dieses Rektorat hat große Teile der Universität aufgegeben. Statt sich schützend vor die ganze Universität zu stellen, werden freiwillig Studiengänge geopfert.” so die Kritik von Martin Seibert, Vorsitzender des AStA. Das Rektorat rechtfertigt einen Umbau der Universität, welcher diese massiv in ihrem Charakter verändern würde. Lehrintensive Studiengänge mit vielen Studierenden sollen geschlossen werden, Behindertenpädagogik und Sport sind die ersten Opfer. Doch bei diesen beiden wird es nicht bleiben. mit Musik und Chemie sind schon weitere Fächer gefährdet. Gleichzeitig werden für die Forschung prestigeträchtige Bereiche noch ausgebaut. So können die ProfessorInnen der Geowissenschaft darauf vertrauen, sich auch in Zukunft nicht um die Betreuung von Studierenden kümmern zu müssen. “Das Rektorat kündigt die Gemeinschaft von Forschung und Lehre an der Universität auf und schafft eine Institution, die sich nur noch in der Wissenschaftswelt profilieren will.“ Seitens der Bremer Landespolitik steht die Forderung ins Haus, bis zum Jahr 2015 20% aller Professuren zu streichen, allerdings ohne Vorgabe, wo dieses zu geschehen hat. „Rektor Müller rechtfertigt die bereitwillige Umsetzung von HEP V durch die nötige Erhaltung der Hochschulautonomie. Er will uns Glauben machen, dass wenn er nicht bereitwillig kürzt, der Bremer Senat dieses übernehme und somit die Hochschulautonomie beschneide. Für den AStA ergänzen sich die Politik von Senator Lemke und Rektor Müller.“ - „Müllers Ausweg aus der Misere besteht vor allem in der Einwerbung von Drittmitteln aus der Wirtschaft. Die Abhängigkeit von wohlwollenden Geldgebern wird vom Rektorat kategorisch geleugnet. Die Abhängigkeit von Drittmitteln gefährdet die Hochschulautonomie und nicht eine denkbare Weigerung des Rektorats, die Sparvorgaben widerstandslos umzusetzen“.
|
|
|
 |  |  |  |  |  |  |