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25.05.2005 8000 auf dem Marktplatz

SchülerInnen, Lehrkräfte, Eltern, Studierende, ErzieherInnen, Beschäftigte aus Wohlfahrtsverbänden und Weiterbildung, Arbeitslose und Ein-Euro-Kräfte:
Rund 8000 protestierten auf dem Marktplatz gegen die Bildungs- und Sozialpolitik der Großen Koalition







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25. Mai Uni Markt

25. Mai Index

25. Mai Kundgebung

Ab 11.30 Uhr war die Innenstadt dicht. Vier Sternmärsche aus den Stadtteilen füllten um 12.00 Uhr den Marktplatz, auf dem es zwischen Bürgerschaft und Marktcafes, zwischen Rathaus und Schütting keine freie Stelle mehr gab. Rund 300 TeilnehmerInnen waren mit Bussen aus Bremerhaven gekommen, nachdem dort bereits um 10.00 Uhr GEW, Stadtschülerrat und Zentralelternbeirat eine Protestkundgebung mit ca. 1000 TeilnehmerInnen durchgeführt hatten.

Jürgen Burger, Landesvorstandssprecher der GEW in Bremen begrüßte die Demonstanten im Namen der Organisatoren und stellte fest, dass dies die bisher größte Protestveranstaltung gegen die Bildungs- und Sozialpolitik der Großen Koalition sei.
Moritz Wilke vom Vorstand der GesamtschülerInnenvertretung, Claudia Bernhard vom Gesamtelternbeirat der städtischen Kitas, Bernd Winkelmann, GEW-Vorsitzender in Bremerhaven und Landesvorstandssprecher, Hans-Christoph Ries vom ASTA der Uni Bremen und eine Vertreterin des Bündnisses gegen Sozialkahlschlag nahmen zu den Problemen im Bildungs- und Sozialbereich Stellung. Alle bekräftigen das Motto der Kundgebung: „Nur gemeinsam sind wir stark!“






Sie forderten u.a.:
-Den Stopp der Stellenstreichungen und Privatisierungen,
-Eine kostenfreie Bildung vom Kita bis zur Hochschule,
-Die Übernahme des neuen Tarifvertrages Öffentlicher Dienst durch das Land Bremen,
-Sozialversicherte Beschäftigungsverhältnisse statt Ein-Euro-Jobs in den Erziehungs- und Bildungseinrichtungen,
-Die Rücknahme des Schulverwaltungsgesetz-Entwurfes, der heute in der Bürgerschaft behandelt wird und den Abbau von Mitbestimmungsrechten der Eltern, Lehrkräfte und SchülerInnen vorsieht.

Zwei Fünftklässler kamen spontan ans Mikrofon und forderten den Erhalt ihrer Schulbibliothek. Die Gewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt sandte eine Solidaritätserklärung und forderte Senator Lemke zu tarifgerechter Bezahlung auf.
Die Schülerbands „Nowaday“, „MC Brilliant“ und „black youngs” unterstützten mit ihren musikalischen Beiträgen das Programm.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Burger
Landesvorstandssprecher


GEW Bremen, Löningstr. 35, 28195 Bremen
Tel. (0421) 337640 , Fax 3376430, E-mail: E-Mail-Adresse,
Internet: http://www.gew-bremen.de

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