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Aktuelles StadtverbandsInfo Bremerhaven Stadtverbandsinfoarchiv Brhv Archiv - Stadtverbandsinfo 11/03 - Privatisierungen + Arbeitszeiterhebung | ||||||
| 11/03 - Privatisierungen + Arbeitszeiterhebung | ||||||
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| Delegiertenversammlung verabschiedet KandidatInnenliste | ||||||||||||||||||
| Die Delegiertenversammlung der GEW Bremerhaven hat auf ihrer letzten Sitzung am 5. November einstimmig die Listen für die Wahl des Personalrats Schulen, des Gesamtpersonalrats und die Vorschläge für die Besetzung der Position der Frauenbeauftragten beschlossen. Für die Wahlen am 17. März 2004 bewerben sich folgende KollegInnen um die Mandate: Personalrat Schulen (Beamte) Die Delegiertenversammlung der GEW Bremerhaven hat auf ihrer letzten Sitzung am 5. November einstimmig die Listen für die Wahl des Personalrats Schulen, des Gesamtpersonalrats und die Vorschläge für die Besetzung der Position der Frauenbeauftragten beschlossen. Für die Wahlen am 17. März 2004 bewerben sich folgende KollegInnen um die Mandate: Personalrat Schulen (Beamte)
Personalrat Schulen (Angestellten) (i. Verb. mit ver.di)
Als Frauenbeauftragte für den Bereich Schulen stehen
bereit. Für die Wahlen zum Gesamtpersonalrat haben sich die drei Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes, verd.i, GdP und GEW wie bei den vergangenen Wahlen auf gemeinsame Listen verständigt. GEW-KandidatInnen auf der DGB-Beamtenliste sind:
GEW-KandidatInnen auf der DGB-Angestelltenliste sind:
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| Privatisierungen im Bildungsbereich | ||||||||||||||||||
| Seit Anfang November kursieren neue Pläne der Bildungsbehörde: Eine „Gesellschaft für Bildungsinfrastruktur“ in der Rechtsform einer GmbH soll gegründet werden. Diese Gesellschaft bekommt folgende Aufgabe übertragen:
Weiter soll kurzfristig geprüft werden, ob bestimmte Aufgaben für den gesamten Schulbereich durch die Gesellschaft wahrgenommen werden können. Genannt werden u.a. : Bereitstellung von Informationstechnologie, Landesinstitut für Schule, Beschäftigung und Einsatz des unterrichtsergänzenden Personals, Neueinstellung von Lehrkräften. Das Ziel dieses Vorhabens ist eindeutig definiert: Mit Hilfe von „Auslagerungen“ soll Bildung kostengünstiger erledigt werden. Dies geschieht durch „Senkung der Faktorkosten Personal durch eigene Tarifverträge und Optimierung der Arbeitsstrukturen“. Auch die Richtung der Behandlung ist damit klar: Die vorhandene Ausgabenstruktur soll an die haushaltsgesetzlichen Vorgaben (Eckwerte) angepasst werden. Alles in allem wird eine radikale Umsteuerung des bremischen Schulsystems versprochen. Garniert mit dem derzeit üblichen Vokabular der „Effizienz und Flexibilität des Personal- und Ressourceneinsatzes“, der „Stärkung der Eigenverantwortung der Schulen“ („Verselbstständigung/Budgets“) und insbesondere einer „Stärkung der Schulleitungen“, geht es vor allem darum, mit der „BildungsGmbH“ einen Beschäftigungsträger mit eigener Tarifvertragshoheit zu installieren. Ermöglicht und erreicht werden soll „ein flexibles und leistungsbezogenes Erbringen von Dienstleistungen“ mit „marktorientierten Entlohnungsstrukturen“. Was zunächst als Pilotprojekt für die oben genannten Bereiche geplant ist, soll gleichzeitig Vorbild für den Bildungssektor insgesamt sein. Das Geld erhält die GmbH im Übrigen durch Zuschüsse aus dem Haushalt und mit Hilfe einer Kreditermächtigung (ggf. mit Bürgschaftshilfe Bremens). Die Personalversammlung der Bremer Lehrkräfte hat in einer ersten Stellungnahme vom 13.11.03 den Vorgang als „einen bisher bundesweit einmaligen Versuch der Privatisierung bedeutender Teile des öffentlichen Schulsystems“ bezeichnet. In einem ersten Schritt fordert die Landes GEW den Landesrechnungshof auf, die Verfassungskonformität des Konzepts zu überprüfen. Unabhängig davon, in welchem Umfang diese Pläne in der Stadtgemeinde Bremerhaven umgesetzt werden, ist es für die GEW Bremerhaven geboten, weitere Bündnispartner zur Unterstützung eines demokratischen Bildungswesens zu gewinnen und Protestformen in Stadt- und Landesverband zu erörtern. Die Mitgliederversammlung am 3.12. bietet dazu Gelegenheit. | ||||||||||||||||||
| Mitgliederversammlung | ||||||||||||||||||
| Termin: Mittwoch, d. 3. Dezember, 15.30 Uhr ORT: „Kultursaal“ der Arbeitnehmerkammer, Fr.-Ebert-Str. Tagesordnung:
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| Eine typische LehrerInnenwoche | ||||||||||||||||||
| Junge GEW startet Arbeitszeiterhebung „Wie viele Stunden arbeiten wir in der Woche“ Nach den zahlreichen Untersuchungen zur Arbeitszeit und Arbeitsbelastungen in den vergangenen Jahren will die Junge GEW Bremerhaven die Arbeitssituation insbesondere jüngerer KollegInnen genauer ermitteln. Hintergrund der Erhebung ist die Tatsache, dass gerade junge LehrerInnen keine Zeit haben darüber nachzudenken, wo ihre Zeit bleibt. Aber: Gerade Neueinsteiger sollten wissen, welche Arbeiten besonders aufwändig sind. Sie sollten ableiten, wo sie evtl. Ressourcen sparen können. Und sie sollen sich vor allem darüber verständigen, wie sie gemeinsam und mit der GEW ihre Ansprüche geltend machen. Zum Verfahren: Die Dokumentation soll je KollegIn mindestens eine Schulwoche umfassen. Zur über- sichtlichen Protokollierung der Zeitaufwendungen sind Erfassungsbogen an alle Betriebsgruppen verschickt worden. Weitere Exemplare können in der GEW Geschäftsstelle abgefordert werden. Die Aktion läuft seit den Herbst- bis zu den Weihnachtsferien. Im neuen Jahr erfolgt die Auswertung der Erhebungsbogen. Im Rahmen der Treffen der Jungen GEW (Termine: s.u.) werden die Ergebnisse diskutiert und in politische Aktivitäten umgesetzt. Ausgefüllte Bogen bitte zurück an die GEW Geschäftsstelle (auch per Fax: 0471-9413542). | ||||||||||||||||||
| Termine | ||||||||||||||||||
| Junge GEW jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr in der Gaststätte: „Alt Bremerhaven“ Nächstes Treffen: Donnerstag d. 4. Dezember 2003 | ||||||||||||||||||