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Aktuelles StadtverbandsInfo Bremerhaven Stadtverbandsinfoarchiv Brhv Archiv - Stadtverbandsinfo 10/08 Eine Schule für alle - zur politischen Lage | ||||||
| 10/08 Eine Schule für alle - zur politischen Lage | ||||||
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| Eine Schule für alle - zur politischen Lage | ||||||||||||||||||
| Mit dem Ende der Herbstferien hat die Unterschriftensammlung für den Einwohnerantrag „Eine Schule für alle“ an Fahrt aufgenommen. Über die Betriebsgruppen der GEW, den ZEB und den SSR sind die Unterschriftenlisten in Umlauf gebracht. Wir bitten euch, alle Gelegenheiten (Konferenzen, Eltern-Beiratssitzungen, Laternenläufe, Abteilungsversammlungen im Turnverein ...) zu nutzen, unser Anliegen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir bitten euch außerdem, die ausgefüllten Listen an die Geschäftsstelle der GEW zu schicken, damit wir den Stand der Dinge aktuell erfassen können. Zur politischen Lage Am 30.10.08 befasste die Deputation für Bildung die Empfehlungen des Fachausschusses „Schulentwicklung“. Danach zeichnet sich als Gesamtergebnis ein so genanntes „2-Säulen-Modell“ für die Sekundarstufe I ab, das in Oberschule und Gymnasium gegliedert ist. Parallel dazu weiter bestehen die Förderzentren. Wenngleich eine Einbeziehung dieser Schülerinnen und Schüler auf Sicht geplant ist, bleiben real zunächst mindestens drei Säulen bestehen. Allerdings fallen einige deutliche Widersprüche bei den Empfehlungen im Vergleich zu den eingangs formulierten Zielen im Hinblick auf ein „Längeres gemeinsames Lernen“ auf: So soll -„eine gute Schule als Ganztagsschule“ geführt werden – ohne dass diese Vorstellung mit Ressourcen abgesichert ist; -jede Klasse in den Jahrgängen 5-10 von zwei Tutoren („möglichst eine Lehrerin und ein Lehrer“) geführt werden – ohne dass die tatsächliche Versorgung mit Lehrkräften in diese Rechnung einbezogen wird; -das Gymnasium explizit ein Bildungsgang sein, dessen Zugangsberechtigung durch Kriterien wie Lerntempo und Belastungsfähigkeit geregelt wird und damit mit längerem gemeinsamen Lernen nichts zu tun hat; -eine „Werkschule“ für Schülerinnen und Schüler eingerichtet werden, die „in Gefahr stehen“, im allgemeinbildenden Bereich keinen Abschluss zu bekommen. Bedeutet dies die Einrichtung einer „neuen Hauptschule“ durch die Hintertür? -In der neuen Oberschule „in einem Teil der Stunden alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet werden“. Ist hier das tatsächliche rot/grüne Verständnis des gemeinsamen Lernens definiert? Für die Weiterentwicklung der Schulen in der Stadt Bremen gibt es für einen Teilbereich einen präzisierenden Hinweis (Nr. 5 „Stärkung der Grundschule“). Auf derart genaue Ausführungen für die Stadt Bremerhaven trifft man in dem 21-seitigen Papier an keiner Stelle. In der mündlichen Beratung teilte die Senatorin mit, Regelungen für Bremerhaven würden geprüft. Dazu gibt es auch allen Anlass: -die SPD hat auf ihrem Parteitag am 7.10.08 beschlossen: „Die Schullandschaft Bremerhavens erfordert einen eigenen Weg, dem die Schulentwicklung für das Land Bremen Rechnung tragen wird. In Bremerhaven soll auf die Grundschule folgend eine „Schule für Alle“, die Oberschule, schrittweise beginnend mit Klasse 5 eingeführt werden. Die Oberschule schließt insbesondere den gymnasialen Bildungsgang ein, der in der gymnasialen Oberstufe fortgeführt wird. Deshalb soll Bremerhaven im Schulgesetz von der Pflicht befreit werden, mittelfristig alle Schularten vorzuhalten. Die Realisierung ist nur schrittweise möglich und bedarf einer längeren Planungszeit.“ -Die schulpolitische Sprecherin der bremerhavener Grünen, Sülmez Dogan, teilte am 9.10.08 mit: „Entsprechend unserem Wahlprogramm halten wir an unserer Forderung fest, „ein einheitliches Bildungssystem zu schaffen, in dem alle Stufen, vom Kindergarten bis zum Abitur, aufeinander aufbauen und alle Kinder, auch ganztags, gemeinsam bis zur 9. Klasse lernen“. Daher sind alle Abgeordnete meiner Fraktion dem Bündnis eine „Schule für Alle“ beigetreten. Die einzige zukunftsweisende Perspektive, dies zeigen alle internationalen Studien auf , ist „Eine Schule für Alle“. Die politisch Verantwortlichen der Stadt sind jetzt aufgefordert, diese Beschlüsse in die Beratungen um die Novellierung des Bremischen Schulgesetzes einzubringen. | ||||||||||||||||||
| Tarif- und Besoldungsrunde 2009 | ||||||||||||||||||
| Für das kommende Frühjahr zeichnet sich eine harte Tarif- und Besoldungsrunde ab. Im Zuge der finanzwirtschaftlichen Krisen weisen Arbeitgeber „vorsorglich“ darauf hin, dass wenig Verteilungsspielraum existiere. Im Gegenzug müssen die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes eine „tarif- und besoldungspolitische“ Einheit bilden, wollen sie in den nächsten Monaten eine relevante tabellenwirksame Erhöhung durchsetzen und auch die Sonderzahlungen wieder ins Rennen bringen. Zur Argumentationshilfe haben wir am Beispiel der Beamtinnen und Beamten Noch ´mal nachgerechnet
Sollten wir vielleicht etwas tun? | ||||||||||||||||||
| Schon ´mal vormerken | ||||||||||||||||||
| Montag, 10. November, 16.30 Uhr, Sitzungssaal im Gewerkschaftshaus LehrerInnenausbildung in der Kritik – Diskussion mit AusbildungskoordinatorInnen und MentorInnen Montag, 10. November, 20.00 Uhr, Aula Goetheschule, Deichstraße „Die USA haben gewählt“. Vortrag und Diskussion Referent: Thomas Greven. Veranstaltung des Vereins Literatur und Politik Mittwoch, 12. November, 16.30 Uhr Geschäftsstelle der GEW im Gewerkschaftshaus, Hinrich-Schmalfeldt-Str. 31 b Treffen der AG Weiterbildung Mittwoch, 19. November, 16.30 Uhr Kultursaal der Arbeitnehmerkammer, Friedr.-Ebert-Straße Betriebsgruppensprecher-Versammlung und Bündnistreffen „Eine Schule für alle“ Mittwoch, 26. November, 16.00 Uhr Strandhalle, Raum „Passat“ Jubilarsehrung Donnerstag, 1. Dezember, 19.00 Uhr Raum 204 A&L im Gewerkschaftshaus, Hinrich-Schmalfeldt-Str. 31 b AK Schulleitungen Mittwoch, 3. Dezember, 15.00 Uhr Raum 204 A&L im Gewerkschaftshaus, Hinrich-Schmalfeldt-Str. 31 b BG-Treffen der GLA Montag, 8. Dezember, 15.00 Uhr Sitzungssaal im Gewerkschaftshaus, Hinrich-Schmalfeldt-Str. 31 b Initiative BremerhavenerInnen für Kinder u. Jugendliche | ||||||||||||||||||
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