|
Publikationen BLZ BLZ Archiv BLZ Juni 2007 14.06.2007 1. Mai 2007 Bildung für eine arme Stadt | ||||||
| 14.06.2007 1. Mai 2007 Bildung für eine arme Stadt | ||||||
| Die Rede des Bundesvorsitzenden Ulrich Thöne zusammengefasst von Bernd Winkelmann | ![]() | |||||||||||
| Vor dem Hintergrund einer Arbeitslosenquote um 20% und einem Anteil von 40% Kindern, die auf Hartz IV-Niveau leben, hielt Ulrich Thöne am 1. Mai 2007 in Bremerhaven eine beeindruckende Rede. Darin kritisierte er scharf die Steuerpolitik der Großen Koalition in Berlin, die die „soziale Spaltung unseres Landes“ vertiefe. Mit seinem Bezug auf die zentrale DGB-Losung: „Du hast mehr verdient! Mehr Respekt. Soziale Gerechtigkeit. Gute Arbeit“ fühlten sich die Kolleginnen und Kollegen persönlich angesprochen. |
| |||||||||||
So weisen die Themen des 1. Mai in der Seestadt vielfach eine besondere Brisanz auf. Wenn der Bundesvorsitzende
| ||||||||||||
| Sozial-, bildungs- und gesellschaftspolitische Themen greifen ineinander: Ulrich Thöne akzentuierte eindringlich den Zusammenhang zwischen Armut und fehlenden Zugangsmöglichkeiten zu einer allseitigen Bildung. Er wurde dabei deutlich: „Im deutschen Bildungswesen wird das Recht auf Bildung mit Füßen getreten. Und was machen unsere Kultusminister? Anstatt die Kritik (der Vereinten Nationen) ernst zu nehmen, verhalten sie sich wie die ertappten Vertreter von Schurkenstaaten. Sie beschimpfen die UNO-Experten als ahnungslos ...“. Seine Präzisierungen zu diesem Sachverhalt lassen sich direkt mit der Situation der Stadt belegen:
| ||||||||||||
Diese Aussagen treffen zu und erzielen in der Zuhörerschaft Resonanz. Der notwendigerweise folgende Gedanke lautet: Welche Lösungen sind in dieser Lage anzustreben? Ulrich Thöne betonte:
Abschließend rief er dazu auf, weiterhin für unsere politischen Konzepte zu streiten und nicht den Kopf hängen zu lassen. „Wir haben konkrete Alternativen“, im Bund und auch in den einzelnen Kommunen. Aus der gewerkschaftlichen Arbeit in der Stadt nannte er zwei Ansatzpunkte:
So gewinnt eine zukunftsorientierte Bildung für eine arme Stadt Konturen! Für die Politik gilt es nun, diese „Ideen aus der Mitte der Gesellschaft“ aufzugreifen. Zustimmender Beifall von 3.000 Kolleginnen und Kollegen – auf der größten politischen Kundgebung der letzten Jahre. | ||||||||||||