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Aktuelles StadtverbandsInfo Bremerhaven Stadtverbandsinfoarchiv Brhv Archiv - Stadtverbandsinfo 09/07 ReferendarInnen für Bremerhaven + Tarifeinigung | ||||||
| 09/07 ReferendarInnen für Bremerhaven + Tarifeinigung | ||||||
| ReferendarInnen für BremerhavenGEW Stadtverband fordert Initiative von Magistrat und Senat | ||||||
| GEW Stadtverband fordert Initiative von Magistrat und Senat Anfang Mai zeigte sich eine erschreckende Entwicklung für die LehrerInnenausbildung in Bremerhaven. Von cirka 30 Plätzen für Referendarinnen und Referendare konnten nur 19 besetzt werden. Für die GEW folgt daraus: Der Magistrat der Stadt Bremerhaven und die Landesregierung in Bremen sind gefordert, die Attraktivität des Ausbildungsstandortes zu erhöhen. Zum Hintergrund: Referendarinnen und Referendare durchlaufen nach ihrem Studium an der Universität ein derzeit zweijähriges Referendariat. Das Bundesland Bremen bildet insgesamt 450 Lehrkräfte aus, in Bremerhaven davon cirka 20 %. Eintrittsdatum in das Referendariat sind jeweils der 1. Mai und der 1. November. Die GEW hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Tatsche, dass das Ausbildungskontingent nicht ausgeschöpft wird, erneut auf den dringenden Bedarf an neuen Lehrkräften hingewiesen. In der Stadt Bremerhaven gehen in den nächsten 10 Jahren bekanntermaßen 2/3 der 1.200 Lehrerinnen und Lehrer in Pension. Schon heute zeichnet sich eine erhebliche Konkurrenz zwischen den Bundesländern um den pädagogischen Nachwuchs ab; dies gilt nicht nur für „Mangelfächer“. Dagegen steht das Interesse der Einwohner Bremerhavens, eine gute Bildung für alle Kinder und Jugendlichen umgesetzt zu sehen. Dies wird, die oben genannte Zahlen zeigen dies, ohne neue Kolleginnen und Kollegen nicht möglich sein. Dabei belegen die Erfahrungen der letzten Jahre, dass es durchaus gelingen kann, Pädagoginnen und Pädagogen auch „von außerhalb“ für die Stadt zu gewinnen, wenn sie Erfahrungen in den Bremerhavener Schulen gesammelt haben. Voraussetzung ist allerdings, dass die jungen Menschen erst einmal kommen und ihren (Ausbildungs-) Dienst hier antreten. Die GEW fordert vor diesem Hintergrund Magistrat und Senat auf, eine Initiative „ReferendarInnen für Bremerhaven“ zu starten. Kurz nach ihrem Amtsantritt wies die neue Senatorin Jürgens-Pieper darauf hin, der „Standort Bremerhaven“ solle gestärkt werden. Nun müssen Taten folgen. Die Zeit drängt, da die neuen ReferendarInnen zum 1. November kommen. Die GEW erwartet dazu ein schlüssiges Konzept der politisch Verantwortlichen, das deutlich über „bunte Flyer“ hinausgeht. | ||||||
| Tarifeinigung gewinnt Gültigkeit zum 1. Oktober 2007 | ||||||
| Die Tarifkommission der DGB-Gewerkschaften ver.di / GEW / GdP hat auf ihrer Sitzung am 05. September 2007 der Tarifeinigung mit dem Magistrat und dem KAV Bremen einstimmig zugestimmt. Am gleichen Tag hat auch der Magistrat zugestimmt. Damit ist die Einigung verbindlich und wird zum 01. Oktober 2007 wirksam. Somit gilt: -Die Angestellten werden zum 01.10.07 aus dem BAT in den TVöD übergeleitet. Als Ausnahme werden die Lehrkräfte in den TV-L übergeleitet. Alle weiteren Informationen sind dem gesonderten „Tarifinfo“ zu entnehmen. Wichtig ist, dass die Gewerkschaften nunmehr in die Tarifauseinandersetzung im Jahr 2008 eintreten können. Dabei gilt es eine Tabellenerhöhung durchzusetzen und eine Arbeitszeitverlängerung zu verhindern. | ||||||
| Konsequenzen für die Beamten? | ||||||
| Die DGB-Gewerkschaften fordern einheitlich die sofortige Übernahme des Tarifergebnisses 2006 mit der daraus resultierenden 2,9 %igen Gehaltserhöhung. Einig sind sich ver.di / GdP und GEW darin, dass diese lineare Erhöhung spätestens zum 01.01.2008 für alle Beamtinnen und Beamten sowie für Versorgungsempfänger ohne Abstriche umgesetzt werden muss. Neben der inhaltsgleichen Übernahme des Tarifergebnisses auf die Beamtenbesoldung und –versorgung werden wir unsere gemeinsamen Aktivitäten zur Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes fortsetzen. Wir beziehen uns dabei auf die Aussagen der Landesregierung und der Koalitionsparteien unmittelbar nach der Wahl, die Übernahme des Tarifergebnisses und die Sonderzahlungen regeln zu wollen. | ||||||
| Steuergesetzgebung juristisch geprüft | ||||||
| Nachdem der Bundesfinanzhof feststellte, dass es „ernstlich zweifelhaft (ist), ob das ab 2007 geltende Abzugsverbot ... betreffend Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte verfassungsgemäß ist“, hat nun in dieser Sache das Verfassungsgericht das letzte Wort. Der Bundesvorstand der GEW hat auf diese Situation reagiert. Der Bundesvorsitzende Ulrich Thöne sieht die Streichung der Abzugsfähigkeit von Arbeitszimmern als genauso verfassungswidrig an wie die Pendlerpauschale. Die GEW hat vor diesem Hintergrund die Bundesregierung aufgefordert, die offensichtlich verfassungswidrige Kürzung der Pendlerpauschale und die Streichung der steuerlichen Ab-zugsfähigkeit häuslicher Arbeitszimmer zurückzunehmen. Das Urteil des Bundesfinanzhofes bestätigt die Rechtsauffassung der GEW und des DGB, dass die Kappung der Pendlerpauschale verfassungswidrig sei. Die GEW geht davon aus, dass auch Arbeitszimmer künftig wieder bei der Steuer als Werbungskosten abgesetzt werden können. „Fahrten zur Arbeit und das häusliche Arbeitszimmer von Lehrkräften sowie anderen Pädagogen sind kein Privatvergnügen“, stellte Thöne in einer Einschätzung fest. Und weiter: „Der Arbeitgeber setzt voraus, dass Lehrkräfte beispielsweise Korrekturen, Vor- und Nach-bereitung des Unterrichts zu Hause erledigen und hier auch das umfangreiche Unterrichtsmaterial sammeln. Das muss der Staat bei der Steuergesetzgebung berücksichtigen.“ | ||||||
| Schon mal vormerken: | ||||||
| Mittwoch, 17. Oktober 2007, 16.30 Uhr Delegiertenversammlung Mittwoch, 28. November 2007, 16.30 Uhr Mitgliederversammlung | ||||||